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Ein Augenblick für die Ewigkeit

Eine neue Fotoausstellung schmückt das Treppenhaus zur Aula des Kreishauses in Höxter. Unter dem Titel „Augenblicke“ zeigt die Nieheimer Fotografenmeisterin Jekaterina Knyasewa hier noch bis zum 5. August beeindruckende Portraitaufnahmen in schwarz-weiß.

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„Augenblicke“ lautet der Name einer neuen Ausstellung der Nieheimer Fotografenmeisterin Jekaterina Knyasewa, die noch bis zum 5. August im Treppenhaus der Aula im Kreishaus Höxter gastiert. Landrat Friedhelm Spieker war von den großformatigen Portraitfotos beeindruckt. Foto: Kreis Höxter

„Bei einem guten Portrait muss der Fotograf genau den einen Augenblick festhalten, in dem alle 26 Gesichtsmuskeln einer Person den idealen und passenden Ausdruck formen. Dabei geht es nicht immer um das perfekte Lächeln oder das makellose Gesicht. Ein gutes Portrait muss das zeigen, was sich kaum mit einer Kamera einfangen lässt: die Persönlichkeit eines Menschen, seine Emotionen und seine einzigartige Mimik“, sagte Landrat Friedhelm Spieker bei der offiziellen Eröffnung der Ausstellung.

Zugleich lobte er die Arbeit von Jekaterina Knyasewa, die mit ihrem Team ein Fotostudio in Nieheim betreibt. „Mit viel Kreativität und Professionalität hat sie sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet“, so Landrat Spieker weiter.

Zur Eröffnung der Ausstellung kamen auch viele Freunde und Verwandte der Fotografin. Einige von ihnen standen sogar selbst Modell für die Aufnahmen.

„Ich möchte mit den Bildern zeigen, wie kostbar ein kleiner Augenblick in unserer schnelllebigen Zeit sein kann. Die Menschen sollen sich die Bilder anschauen und sich ein bisschen in den Augen der Portraitierten verlieren“, erklärte Jekaterina Knyasewa.

Fünf Jahre hat sie für ihre Ausstellung „Augenblicke“ Portraits gesammelt und experimentiert. Die schwarz-weiße Gestaltung soll das Wesentliche der Bilder in den Mittelpunkt stellen: die Gesichter. „Farben würden davon nur ablenken. Außerdem wird das Spiel von Licht und Schatten so noch deutlicher“, erläuterte die Künstlerin.

Um zu erfahren, wie die Fotos auf die Betrachter wirken, hat Jekaterina Knyasewa jedes Bild mit einer Nummer versehen und ein Gästebuch ausgelegt. „Jeder Besucher kann dort eintragen, welches Portrait ihm besonders gut gefällt und warum. Das ist für mich eine sehr spannende Frage“, sagte die Fotografin.

Zu sehen ist die Ausstellung „Augenblicke“ noch bis zum 5. August zu den regulären Öffnungszeiten der Kreisverwaltung: montags bis donnerstags 7.30 bis 12.30 Uhr sowie von 13.30 bis 16 Uhr und freitags von 7.30 bis 16 Uhr.

 


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