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Mechanische Wiederbelebung als wertvolle Unterstützung beim Notfall

„Schon seit einigen Jahren engagieren wir uns intensiv für die Kampagne ‚Kreis Höxter gegen den Herzinfarkt‘. Jetzt konnte für den Rettungsdienst im Kreis Höxter eine weitere deutliche Optimierung erzielt werden“, sagt Matthias Kämpfer, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit und Straßenverkehr beim Kreis Höxter.

Er freut sich über die Anschaffung von sechs mechanischen Reanimationshilfen.

„Bei der Erstversorgung von Patientinnen und Patienten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute“, erläutert Jürgen Ditter vom Kreis Höxter, Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz. „Die neuen mechanischen Reanimationshilfen gewährleisten eine qualitativ hochwertige Wiederbelebung, sie sind in bestimmten Situationen effektiver als eine herkömmliche manuelle Herzdruckmassage.“ Die sechs Geräte werden zukünftig in den fünf Notarzteinsatzfahrzeugen im Kreisgebiet und in einem speziellen Rettungstransportwagen vorgehalten. „Das neue System kann daher flächendeckend im Kreis Höxter eingesetzt werden“, so Ditter.
 

Reanimationshilfe
Setzen für bestimmte Einsätze auf die neue mechanische Reanimationshilfe (von links): Matthias Kämpfer vom Kreis Höxter, Thorsten Plautz von der Firma Hesto-Med, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Dr. Matthias Gernhardt und Jürgen Ditter vom Kreis Höxter.


Die Verantwortlichen für den Rettungsdienst im Kreis Höxter überzeugten sich bei einer Einweisung durch Thorsten Plautz von der Firma Hesto-Med von den Vorteilen der Geräte „Corpuls CPR“. Nach den Richtlinien des Medizin-Produkte-Gesetzes (MPG) wurden die MPG-Beauftragten der sieben Rettungswachen des Kreises Höxter für den Einsatz der Geräte geschult. „Die Reanimationshilfen stellen ein praktisches Hilfsmittel dar“, sagte Dr. Matthias Gernhardt, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst. „Gerade bei lange andauernden Wiederbelebungen gewährleisten sie mit ihrer gleichbleibenden Drucktiefe und -geschwindigkeit einen Schutz vor nachlassender Qualität durch Ermüdung.“

Auch während eines Transportes ins Krankenhaus könne die Wiederbelebung in einem fahrenden Rettungswagen gefahrlos eingesetzt werden. „Darüber hinaus ist eine Wiederbelebung auch während spezieller Verfahren möglich, wie zum Beispiel einer Röntgenaufnahme“, erklärte Dr. Gernhardt. „Ein weiterer Vorteil ist, dass das Rettungsdienstpersonal während der mechanischen Wiederbelebung weitere notwendige Arbeiten am Patienten durchführen kann.“

Die Beschaffung der Geräte durch den Kreis Höxter erfolgte nach einer vorgeschalteten Testphase in der Rettungswache Bad Driburg. Hier kam das Testgerät erfolgreich zum Einsatz. Die Schulungen für sämtliche Einsatzteams sind so gut wie abgeschlossen, in einem nächsten Schritt wird den Krankenhäusern im Kreis Höxter das Gerät vorgestellt, um eine reibungslose Übergabe von Patienten im Krankenhaus zu gewährleisten.


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