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Fachliches und Wissenswertes

Bis heute werden viele Städte von Bächen oder Flüssen durchzogen, denn seit jeher siedelten die Menschen bevorzugt in Gewässernähe. Der Mensch nutzt(e) sie als Transportweg, Abwasserkanal und zur Energiegewinnung. Gleichzeitig wurde immer mehr Raum für Landwirtschaft und Siedlungen benötigt, die natürlichen Überflutungsgebiete schrumpften zusammen und damit stieg die Hochwassergefahr. Dieser wurde wiederum mit einem stärkeren Ausbau der Gewässer begegnet, so dass viele inzwischen auf ihre Funktion als Wasserabflussrinne reduziert sind.

Mittlerweile hat ein Sinneswandel eingesetzt. Man hat verstanden, dass Wasser ein schützenswertes Gut ist, und das gutes Wasser letzlich auch gute Gewässer braucht. Damit die chemische Qualität stimmt, wurde seit den 1970er Jahren viel in die Abwasserreinigung investiert. Aber Bäche und Flüsse sind auch eigenständige Ökosysteme mit einer einzigartigen Lebewelt. An ihrem Zustand un ihrer Zusammensetzung kann der Fachmann ablesen, wie weit ein Gewässer von einem naturnahen Zustand noch entfernt ist.

Der Fluss, seine Ufer und die Umgebung bilden natürlicherweise eine Einheit. Sie wieder ein Stück weit herzustellen, ist ein Ziel des Gewässerentwicklungsprojektes. Mit einer Reihe von Einzelmaßnahmen verbessern wir nach und nach die Strukturvielfalt in und an unseren Flißegewässern. Zum Wohle der Tiere und Pflanzen, die von gesunden Gewässern genauso abhängig sind, wie wir Menschen.