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Riesenbärenklau

Herkuleskraut, Herkulesstaude oder Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum), der Name ist Programm: Über vier Meter hoch mit wagenradgroßen Blütentellern wird die exotische Schönheit aus dem Kaukasus - innerhalb eines Jahres! Das Problem: Kommt man mit ihr in Berührung und gelangt Tageslicht auf diese Stellen, können sich schwere Verbrennungen entwickeln. Besonders Kinder sind gefährdet, denn die auffälligen Bestände der Pflanze laden zum Spielen ein geradezu ein.

Ein weiteres Problem: Der Riesenbärenklau hat enorme Ausbreitungskraft. Eine einzige Pflanze entwickelt zigtausende Samen. Sie verbreiten sich besonders entlang von Gewässern, Straßen und Bahntrassen und können binnen weniger Jahre große Flächen unbegehbar machen. Außerdem ist sie durchsetzungsstark. Ausdauernde einheimische Pflanzen gehen unter den schnell wachsenden, riesigen Blättern ein, der Boden ist den Winter über offen und ungeschützt. Schlägt man den hartnäckigen Störenfried nur ab, treibt er immer wieder aus und bildet sogar Notblüten. Man muss das Übel sprichwörtlich "an der Wurzel packen".

Die Bekämpfung der Pflanze erflogt am besten im Frühjahr, wenn die Triebe noch kleiner sind. Wie Sie den Riesenbärenklau effektiv zurückdrängen können ohne sich selbst zu gefährden, haben wir in einem Vortrag zusammengefasst.

Riesenbärenklau erkennen und bekämpfenRiesenbärenklau erkennen und bekämpfen